GKV-Höchstbeitrag 2027 Rund 1.400 € im Monat für Kranken- und Pflegekasse? Erst vergleichen.

2027 soll die Beitragsbemessungsgrenze auf 6.375 € steigen – freiwillig versicherte Selbstständige zahlen dann rund 1.330 € bis über 1.400 € im Monat*. Statt aus Angst in einen Billigtarif zu springen: In 60 Sekunden prüfen, was wirklich passt.

GKV/PKV-System-Check 2027
60 Sek. · kostenlos

Frage 1 von 7

Wie sind Sie beruflich aufgestellt?

Frage 2 von 7

Wie hoch ist Ihr Einkommen pro Monat (brutto bzw. Gewinn)?

Zur Einordnung: Beitragsbemessungsgrenze 2027 = 6.375 €, Versicherungspflichtgrenze 2027 = 7.012,50 € pro Monat (Entwurf).

Frage 3 von 7

Wie alt sind Sie?

Frage 4 von 7

Wie leben Sie?

Frage 5 von 7

Ist Ihr Partner bzw. Ihre Partnerin berufstätig?

Wichtig wegen der beitragsfreien Familienversicherung in der GKV.

Frage 6 von 7

Wie sind Sie heute versichert?

Frage 7 von 7

Was ist Ihnen am wichtigsten?

Ihr System-Check wird berechnet …

  • GKV-Beitrag 2026 und 2027 berechnet
  • PKV-Zugangsvoraussetzungen geprüft
  • Familie und Alter berücksichtigt
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*Szenario, Stand 09.10.2026: Einkommen ab 6.375 €/Monat, allgemeiner Beitragssatz 14,6 % mit Krankengeld, angenommener Zusatzbeitrag 2,9 % (Festlegung für 2027 bis 01.11.2026; Kassen weichen ab), Pflege laut Kabinettsentwurf der Pflegereform; mit Kind ca. 1.345 €, kinderlos ca. 1.402,50 €. Nicht der Beitrag jedes gesetzlich Versicherten. Angestellte zahlen rund die Hälfte.

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Die Zahlen 2027

Was die GKV 2027 Gutverdiener kostet

Berechnet aus den amtlichen Werten und dem Kabinettsbeschluss vom 07.10.2026 – transparent mit allen Annahmen.

6.375 €
Beitragsbemessungsgrenze 2027 pro Monat (2026: 5.812,50 €)
Kabinettsbeschluss 07.10.2026
1.402 €
Monatsbeitrag Selbstständige, kinderlos (Szenario)
eigene Berechnung
+141 €
mehr pro Monat als 2026 (Selbstständige, kinderlos)
eigene Berechnung
84.150 €
Versicherungspflichtgrenze 2027 für Angestellte
Kabinettsbeschluss 07.10.2026

GKV-Höchstbeitrag für freiwillig versicherte Selbstständige

Kranken- + Pflegeversicherung pro Monat, kinderlos, mit Krankengeld, Ø-Zusatzbeitrag

0 €500 €1.000 €1.500 €2.000 €93420221.00720231.05120241.17420251.26120261.4032027*

Eigene Berechnung aus amtlichen Werten (BBG, allg. Beitragssatz 14,6 %, Ø-Zusatzbeitrag, Pflege inkl. Kinderlosenzuschlag, jeweils Stand Jahresende). *2027 Szenario: BBG 6.375 € (Kabinettsbeschluss 07.10.2026), Zusatzbeitrag 2,9 % angenommen, Pflege 4,5 % laut Kabinettsentwurf.

Wer zahlt 2027 wie viel? (Einkommen ab 6.375 €/Monat)

Selbstständig, kinderlos1.402 €Selbstständig, mit Kind1.345 €Angestellt, kinderlos (eigener Anteil)730 €Angestellt, mit Kind (eigener Anteil)673 €

Eigene Berechnung, Szenario Stand 09.10.2026: BBG 6.375 €, Zusatzbeitrag 2,9 %, Pflege laut Kabinettsentwurf (kinderlos 4,5 %).

Warum steigt der Beitrag so stark?

Drei Gründe für den Sprung 2027

Die Bemessungsgrenze steigt um 562,50 €

Normale Lohnfortschreibung plus eine gesetzliche Sonderanhebung um 300 € pro Monat aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz.

Die Zusatzbeiträge sind hoch

2026 liegt der amtliche Durchschnitt bei 2,9 %, tatsächlich erhoben wurden Ende Juni 3,13 %. Die Spanne reicht von 2,18 % bis 4,39 %.

Die Pflege wird teurer

Laut Kabinettsentwurf der Pflegereform steigt der Kinderlosenzuschlag 2027 von 0,6 auf 0,9 Prozentpunkte – und auch hier steigt die Bemessungsgrenze.

Was das GKV-Spargesetz für Gutverdiener bedeutet →

Ihr Beitrag 2027 in Sekunden

Der Höchstbeitrag-Rechner berechnet GKV + Pflege für Selbstständige und Angestellte – mit Kinderzahl, Zusatzbeitrag Ihrer Kasse und Pflegereform.

Zum Höchstbeitrag-Rechner
Die zweite Warnung

Keine Panikentscheidung: die 7 Fallen billiger PKV-Tarife

Wer aus Angst vor 1.400 € blind in den günstigsten PKV-Tarif springt, kann sich langfristig teuer verkalkulieren. Laut Stiftung Warentest erfüllten 2025 nur 384 von 1.245 geprüften Tarifkombinationen die Mindestkriterien für einen Rundum-Schutz.

1 · Leistungsgrenzen

Begrenzte Psychotherapie-Sitzungen, geschlossene Hilfsmittelkataloge, niedrige Zahnquoten – im Kleingedruckten.

2 · Erstattung nur bis 2,3-fach

Ärzte rechnen oft bis zum 3,5-fachen Satz ab. Die Differenz zahlen Sie selbst.

3 · Hoher Selbstbehalt

Ein niedriger Beitrag mit 2.000 € Selbstbehalt ist im Ernstfall nicht günstig – und der Arbeitgeber zahlt dazu nichts.

4 · Familie vergessen

In der PKV zahlt jede Person einen eigenen Beitrag. In der GKV sind Partner und Kinder unter Umständen beitragsfrei.

5 · Beitrag im Alter

Der PKV-Beitrag hängt nicht vom Einkommen ab – auch nicht in der Rente. Der Arbeitgeberzuschuss fällt dann weg.

6 · Kein Weg zurück

Ab 55 ist die Rückkehr in die GKV in der Regel ausgeschlossen (§ 6 Abs. 3a SGB V).

7 · Spätere Upgrades

Wer später mehr Leistung will, muss in der Regel erneut Gesundheitsfragen beantworten – mit offenem Ausgang.

Unser Ansatz: erst das System, dann der Tarif

Der System-Check klärt zuerst, ob die PKV überhaupt zu Ihrem Leben passt – Familie, Alter, Einkommen, Pläne. Erst danach lohnt der Blick auf Tarife, die mindestens das Niveau der GKV erreichen – auf Wunsch mit einem spezialisierten Experten aus unserem Partnernetzwerk. Und manchmal lautet das Ergebnis: Bleiben Sie in der GKV.

GKV oder PKV: Für wen sich was lohnt

Keine Werbebroschüre, sondern eine ehrliche Einordnung.

Die PKV kann passen, wenn …

  • Sie jung, gesund und gut verdienend sind – und es auch planbar bleiben
  • Sie Single oder Paar mit zwei Einkommen sind
  • Sie Wert auf bestimmte Leistungen legen (z. B. Einbettzimmer, Chefarzt, schnelle Termine)
  • Sie fürs Alter vorsorgen (Beitragsentlastung, Rücklage)

Die GKV ist oft besser, wenn …

  • Ihr Partner nicht oder kaum berufstätig ist und Kinder kommen
  • Sie älter als etwa 50 sind oder Vorerkrankungen haben
  • Ihr Einkommen schwankt oder später sinken könnte
  • Sie keine Lust auf Rechnungen, Erstattungen und Tarifpflege haben

Der große Systemvergleich: GKV oder PKV? →

Mit Kindern? PKV für Kinder und Familie → · Erster Job über der Grenze? PKV für Berufseinsteiger →

Voraussetzungen

Wer darf 2027 überhaupt in die PKV?

Angestellte

Wenn das regelmäßige Jahresgehalt über der Versicherungspflichtgrenze liegt: 2026 77.400 €, 2027 laut Kabinettsbeschluss 84.150 €. Für am 31.12.2026 bereits Privatversicherte gilt 80.550 €.

Darf ich wechseln? →

Selbstständige & Freiberufler

Unabhängig vom Einkommen. Rund 1,5 Mio. hauptberuflich Selbstständige sind freiwillig gesetzlich versichert (BMG, 01.08.2026) – sie trifft der Höchstbeitrag voll.

Für Selbstständige →

Beamte

Mit Beihilfe versichern Beamte nur den Restanteil privat. Die PKV ist hier meist die naheliegende Wahl – entscheidend ist ein passender Beihilfetarif.

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  • Familie, Alter, Rückweg: die Fragen, die über Jahrzehnte entscheiden
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Cover des Reports GKV oder PKV 2027

Häufige Fragen zum GKV-Höchstbeitrag 2027

Wie hoch ist der GKV-Höchstbeitrag 2027?

Das hängt vom Status ab. Ein kinderloser, freiwillig versicherter Selbstständiger mit Krankengeld zahlt 2027 bei einem Zusatzbeitrag von 2,9 % und Einkommen ab 6.375 € rund 1.402,50 € im Monat für Kranken- und Pflegeversicherung, mit Kind rund 1.345 € (Szenario, Stand 09.10.2026). Angestellte zahlen davon etwa die Hälfte selbst.

Wie hoch ist die Beitragsbemessungsgrenze 2027?

Laut Kabinettsbeschluss vom 07.10.2026 steigt sie in der Kranken- und Pflegeversicherung auf 6.375 € im Monat bzw. 76.500 € im Jahr (2026: 5.812,50 €). Die Zustimmung des Bundesrats steht noch aus.

Ab welchem Einkommen darf ich 2027 in die PKV wechseln?

Angestellte brauchen ein regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt über der Versicherungspflichtgrenze – 2027 laut Kabinettsbeschluss 84.150 € (2026: 77.400 €). Wer am 31.12.2026 schon privat versichert ist, für den gilt 80.550 €. Selbstständige, Freiberufler und Beamte können sich unabhängig vom Einkommen privat versichern.

Ist die PKV für Gutverdiener immer günstiger?

Nein. Für junge, gesunde Singles mit hohem Einkommen ist die PKV am Anfang oft günstiger. Bei Familien mit nicht berufstätigem Partner, bei höherem Eintrittsalter oder Vorerkrankungen kann die GKV die bessere Wahl sein – denn dort sind Partner und Kinder unter Umständen beitragsfrei mitversichert und der Beitrag richtet sich nach dem Einkommen, auch im Alter.

Was ist an billigen PKV-Einstiegstarifen gefährlich?

Niedrige Beiträge gehen oft mit Leistungsgrenzen einher – etwa bei Psychotherapie, Hilfsmitteln oder Erstattungssätzen – oder mit hohen Selbstbehalten. Laut Stiftung Warentest erfüllten 2025 nur 384 von 1.245 geprüften Tarifkombinationen die Mindestkriterien für einen Rundum-Schutz. Wer später mehr Leistung will, muss in der Regel erneut Gesundheitsfragen beantworten.

Kann ich später wieder zurück in die GKV?

Nur eingeschränkt: zum Beispiel als Angestellte/r mit einem Einkommen unter der Versicherungspflichtgrenze. Ab 55 ist die Rückkehr in der Regel ausgeschlossen, wenn man in den letzten fünf Jahren nicht gesetzlich versichert war (§ 6 Abs. 3a SGB V). Deshalb sollte die Entscheidung gut durchdacht sein.

Was kostet der System-Check?

Der System-Check ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Auf Wunsch bespricht ein spezialisierter Experte aus unserem Partnernetzwerk (Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO) das Ergebnis mit Ihnen. Der Service ist für Sie kostenlos – auch dann, wenn das Ergebnis lautet, dass Sie besser in der GKV bleiben.

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